Zum Abschluß nochmal Lang

Die Nacht war recht kurz, wir haben mit den Nachbarn ein wenig unsere neue Küche „begossen“. Nach einem ausgiebigen Frühstück sollten es dann heute nochmals 25 km sein, Tempovorgabe zwischen 4:45-4:52. Eigentlich schon recht flott, wenn man an den schnellen Dauerlauf denkt. Ich fühlte mich sehr gut erholt, die Beine waren locker, der Geist will endlich den Marathon laufen, aber der ist ja erst in einer Woche. Den ersten km bin ich mit 4:38 definitiv zu schnell angegangen, ich muss mich schon wieder bremsen. Ich genieße die Ruhe der Natur, die Vögel zwitschern um die Wette, die Luft ist nach dem ersten Regen in der Nacht seit gefühlten Monaten klar und sauber. Herrlich. Schön tief atmen, die Lungen voll saugen und einfach dahin laufen. Aber mit der Zeit spürt man schon, dass die Sonne schon sehr viel Kraft hat. Die Temperatur steigt relativ schnell an und nun merke ich, dass ich mit meinen drei kleinen Flaschen am Trinkgurt definitiv zu wenig dabei habe. Vielleicht kann ich ja zwischendurch die Flaschen irgendwo auffüllen.

Meine Gedanken schweifen aber immer wieder ab zum Marathon nächste Woche. Ich freue mich unendlich darauf, weiß, dass ich sehr gut trainiert habe und bin gespannt, wie es laufen wird. Aber selbst, wenn es nichts wird mit einer neuen Bestzeit, einer Zeit unter 3 Stunden, ich werde hoffentlich diesen Marathon genießen und freue mich auf den Einlauf ins Stadion. Leider kann meine Familie nicht dabei sein, da auch wieder ein Hockeyturnier meiner Jungs ansteht. Was solls, ich werde das Beste daraus machen und wenn alles gut läuft, wird es vielleicht ein „Monsterlauf“ 🙂

Aber zurück zum Training: Die km fliegen nur so auf die Straße, es geht locker und ich spüre, es will raus. Bei km 19 lege ich nochmals ein wenig Speed drauf, auch das geht richtig gut. So beschließe ich, die letzten zwei Kilometer nochmal ein wenig Renntempo aufzunehmen. Als der 23te km absolviert ist, gebe ich Gas. Bloß nicht verkrampfen, einfach Speed aufnehmen und laufen lassen. Jetzt hätte ich gerne was zu trinken. Eine ältere Dame überholt mich locker mit ihrem Fahrrad und sagt bei dem Anblick meines Trinkgurts: „Verdursten werden sie ja nicht“. Wenn die wüsste, was ich für einen Brand habe. Km 24 lege ich mit einer 4:08 auf den Asphalt und den 25 km ging es dann noch einen Tick schneller: 4:01, cool, das hat gar nicht weh getan :crazy: So soll es am kommenden Wochenende auch gehen. Ich bin bereit, hoffentlich ist Duisburg auch bereit dafür.

Strecke: 25,65 km; Zeit: 01:58:38; Pace: 4:37; Puls: 157

Laufmeister – immer schön laufen lassen

http://connect.garmin.com:80/activity/embed/86940035

2 Kommentare

  1. Hallo Kay !
    So langsam kannst Du einem ja unheimlich werden 🙂
    Na wenn das bei der Vorbereitung und der Form kein
    “ Monsterlauf “ wird, dann …
    Bin gespannt und drücke Dir schon mal jetzt die Daumen.
    LG Viola
    P.S.: Beim Laufen nicht soviel in Bildern denken, „grins“

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