7. Donatuslauf – Anstrengend und erfolgreich.

Jetzt geht die Saison endlich richtig los! Vor dem ersten Wettkampf in der Saison, weiß man ja nie wirklich, wo man steht. War das bisherige Training genug, zu hart, zu wenig, zu lasch oder was auch immer. Viele bekannte Gesichter waren zum Auftakt des Rhein-Erft Cups 2011 wieder erschienen und jeder stellte die gleiche Frage: Na, wie sieht es aus, bist du fit?

Für Bestzeiten ist der Donatuslauf allerdings nicht wirklich geeignet. Das Profil ist für uns Flachlandtiroler schon anspruchsvoll, nach ca. 5,2 km ein Wendepunkt in einem Anstieg und dann ab km 7 einen Anstieg, der es bei dieser Distanz und dem Tempo echt in sich hat.

Profil Donatuslauf

Vor dem Start zum Hauptlauf, gab es eine Schweigeminute für die Opfer des verheerenden Erdbebens und des Tsunami in Japan. Was da die Urgewalten angerichtet haben, ist unvorstellbar und auch wenn man diese Bilder sieht, nicht zu begreifen.

Pünktlich ging es dann los, der Start zum 1. Wettkampf in 2011. Obwohl ich ja nun schon einige hinter mich gebracht habe, ist man doch immer wieder aufgeregt und wirklich gespannt. Ich wollte mich nicht von den anderen mitreißen lassen und das hohe Anfangstempo nicht mitgehen. Ich fühlte mich super, aber wohl wissend, die fiesen Steigungen kommen noch. Insgeheim hatte ich mir im Vorfeld eine Zielzeit von unter 39 Minuten vorgestellt. Auf die Uhr habe ich nicht geschaut, versuchte aber, ein konstantes Tempo zu laufen und die vor mir laufenden „Gegner“ nach und nach einzusammeln. Die Steigung ab km 7 hat mir dann aber den Rest gegeben. Es kam mir vor, als würde ich teilweise gehen. Es war wirklich hart. Irgendwann war dann aber auch das Ziel in Sicht. Ich bin eigentlich nur noch wie in Trance gelaufen, kurz vor dem Ziel habe ich dann noch meinen Namen gehört, habe noch einen Läufer überholt, da aber zur gleichen Zeit die Halbmarathonläufer ins Ziel kamen, war es ein wenig unübersichtlich, ob es sich um einen Konkurrenten handelte oder nicht. Der Blick ging natürlich direkt auf die Uhr: 40:17 – nein, das kann nicht sein. Ich war ziemlich enttäuscht, vom Tempogefühl her musste das wesentlich schneller gewesen sein. Schnell kam im Zielbereich durch weitere enttäuschte Läufer und der vergleich der GPS-Uhren das Gerücht auf, das die Strecke zu lang war. Auch nach meiner Uhr, waren es 10,11 km. Aber damit mussten ja dann alle gleich leben. Gespannt war ich aber über die Platzierung und was für mich in der neuen AK heraus springen wird. Als dann endlich die Ergebnislisten kamen, staunte ich nicht schlecht. Insgesamt Platz 15 und in der AK sprang sogar ein 2. Platz heraus. Damit war meine Enttäuschung über die gelaufene Zeit wieder vergessen. Schließlich war es das erste Rennen und es ist ja auch nicht der Höhepunkt.

So soll es weiter gehen. Glücklich und dann doch mit der Leistung zufrieden ging es dann nach Hause. Eigentlich wollten meine Söhne, dass ich Erster werde, aber mit dem Zweiten Platz waren sie auch zufrieden. Aber anstrengend war es dann doch und so habe ich mir eine kurze Auszeit auf dem Sofa gegönnt, bei der Altersklasse ist das aber auch erlaubt.

In der Mannschaftswertung konnten die Laufmonster mit 5 Läufern unter den ersten 16 ein super Ergebnis erlaufen und belegten damit den Zweiten Platz. Das neue Jahr fängt wieder vielversprechend an.

Laufmeister – immer schön laufen lassen

http://connect.garmin.com:80/activity/embed/72779533

3 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch! Blöd nur, dass die ausgeschriebenen Streckenlängen, dann nicht eingehalten werden! Ich meine, wenn man 10km laufen will und wirklich um jede Sekunde kämpft, dann sollten es auch 10km sein. Naja – aber ein toller Sainsonauftakt war es allemal!

    1. Danke Dir. Laut Ausschreibung war die Strecke vermessen und somit Bestenlisten tauglich. Ob das wirklich immer so stimmt, kann man sicherlich manchmal in Frage stellen. Egal, für die Cup-Wertung habe ich schon mal wichtige Punkte eingefahren und bei dem Ergebnis bin ich für die nächsten anstehenden Rennen gerüstet.

      Grüße Kay

      Was machen Deine Vorbereitungen?

      1. Ach Gott – meine Vorbereitungen sind durchwachsen wie ein Stück „Bauchspeck“! 😉 Nee – habe meine Wettkampfambitionen für dieses Jahr erstmal auf Eis gelegt. Ist schon so streßig genug im Moment. Bin froh, wenn ich mal 2 Wochen am Stück Sport treiben kann. 😉 Aber 2 Läufe würden mich in jedem Fall reizen. Einmal der diesjährige GAG-Halbmarathon. Der geht nämlich durch Köln-Stammheim und somit fast an unserer Haustür vorbei. Und dann natürlich wieder der Kölner! Aber da dann doch nur wieder den Halben. Naja mal schauen ….

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