10 km Wettkampf Bedburger Citylauf

Das war er also. Der erste 10er Wettkampf seit meiner Verletzung Anfang letzten Jahres. Es war wieder ein richtig gutes Gefühl, die Atmosphäre, die Nervosität und auch die bekannten Gesichter zu sehen und zu spüren. Ich habe das doch ganz schön vermisst.

Aber zu was war ich denn nach dieser langen Zeit ohne Laufen, mit dem Wiedereinstieg ins Training und der Vorbereitung denn überhaupt in der Lage. Das war natürlich die zentrale Frage, die mir immer wieder gestellt wurde. Bist du wieder fit und was willst du laufen.

Urkunde Bedburg 2015

Aber das ist natürlich ganz normal und ich konnte immer wieder nur sagen, mir geht es wieder ganz gut und ich würde gerne eine 41:30 laufen.

Nach dem Einlaufen mit meinen Kollegen von den Laufmonstern ging es direkt an die Startlinie. Jetzt war ich mir gar nicht mehr so sicher, aber da musste ich nun durch. Lange zum Nachdenken hatte ich zum Glück nicht mehr, da kam auch schon der Startschuss und schon war ich wieder mittendrin. Einfach klasse dieses Gefühl, so macht es Spaß. In der ersten von fünf Runden gibt es einen kleinen Umweg, damit wir auch wirklich die 10 Kilometer am Ende auf der Uhr stehen haben.

Foto: Kai Engelhardt
Foto: Kai Engelhardt

Ich habe es tatsächlich geschafft, nicht am Anfang alles zu geben und wie ein Wahnsinniger los zu sprinten. Allerdings kann ich dies diesmal nicht mit den Daten meiner Garmin analysieren. Natürlich hatte ich sie dabei und hat auch alles funktioniert, zwischendurch habe ich mir die Zwischenzeiten angesehen, aber leider habe ich nach dem Zieleinlauf die Daten nicht gespeichert, so das ich nur auf die Rundenzeiten der Zeitnahme zurück greifen kann.

Rundenzeiten Bedburg 2015

Wie bereits erwähnt, in der ersten Runde gab es einen kleinen Umweg, die zweite Runde war dann wohl doch etwas zu schnell, Runde drei und vier, da war ich echt schon platt und man war halt ständig damit beschäftigt, LäuferInnen zu überholen, was teilweise auf einem engen Radweg schon mühsam war. Rund 800 m vor dem Ende der vierten Runde, hörte ich das Klingeln der Führungsfahrräder. Mist, überrunden lassen wollte ich mich eigentlich nicht, aber bei einer 32er Endzeit des Siegers und des Zweiten, bleibt es bei solch einem 2 Kilometer Rundkurs nun mal nicht aus. Es sei denn, man ist schneller, aber daran arbeite ich noch.

Auf der letzten Runde habe ich mich dann noch an einen Mitstreiter ran gearbeitet, der bis dahin zwar in Sichtweite war, aber ich einfach nicht näher ran kam. Knapp 500 m vor dem Ziel hatte ich ihn eingeholt, aber dummerweise war er doch noch in Lage, das Tempo nochmals zu erhöhen, da hatte ich dann keine Chance mehr. Einen Blick für die Uhr hatte ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr. Ich war so mit mir und dem Überrunden beschäftigt, besser auch nicht mehr in der Lage, erst im Ziel habe ich es dann registriert, dass ich unter die 41 Minuten gelaufen bin. Wahnsinn, doch noch deutlich schneller, als ich es mir vorgenommen hatten. Aber, ich war völlig am Ende.

Ist schon komisch, jetzt nach ein paar Tagen Zeit, da freue ich mich über solch eine Zeit, wenn man mal daran denkt, welche Zeiten ich vorher gelaufen bin. Egal, ich freue mich tierisch, dass es alles so super geklappt hat und bin gespannt, was in diesem Herbst noch so alles drin ist.

Strecke: 10 km; Zeit: 40:55; Pace: 4:05

Laufmeister – Immer schön laufen lassen!

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