Rücksicht ist nicht jedermanns Sache

Mal wieder nach langer Zeit ein Post hier in meinem Blog. Man hat ja nun in der jetzigen Lebenssituation wieder ein wenig mehr Zeit und so komme ich auch wieder mal dazu, etwas zu scheiben.

Im letzten Jahr fehlte mir nach so einer langen Zeit an Wettkämpfen und dem Streben nach besseren Zeiten einfach die Motivation, an solchen teilzunehmen. Gelaufen bin ich natürlich auch weiterhin, habe meine Trainings auch ab und an mal bei Instagram gepostet, aber zu mehr hat es einfach nicht gereicht.

Aber heute habe ich einfach mal wieder Lust und leider auch ein Thema, das mir gestern auf meiner Runde über 26 km widerfahren ist.

Eine nette Autofahrerin meinte, obwohl keine Notwendigkeit bestand, an einer Straßenverengung unbedingt mit mir auf der rechten Seiten und dem Hindernis auf der linken Seite an mir vorbei fahren zu müssen. Damit ich einer Kollision mit dem Fahrzeug ausweichen konnte, musste ich sehr nah an den Grünstreifen, von mir aus auf der linken Seite, laufen und mit voller Konzentration auf das Auto, habe ich den dort liegenden dicken Ast, den anscheinend auch jemand einfach dort weg geschmissen hatte, nicht gesehen. Wenn einem aus voller Laufbewegung das Bein festgehalten wird, kommt es unweigerlich zu einem Sturz, mit dem man ja nicht rechnet. So habe ich mich ziemlich lang gelegt und bin mit vollem Gewicht auf meinen rechten Ellenbogen gelandet. Zum Glück nicht in Richtung Auto. Es hat erst einmal ein wenig gedauert, bis ich verstanden hatte, was denn gerade passiert war. Der Ellenbogen schmerzte auch gleich, die Handballen waren ordentlich zerkratzt – aber was die Krönung war – die Autofahrerin ist einfach weiter gefahren. Wenigstens mal anhalten und nachfragen, ob alles in Ordnung ist, hätte sie ja mal machen können.

Da ich den Arm bewegen konnte und  habe ich dann meinen Lauf fortgesetzt, aber hatte schon ordentlich Schmerzen. Erst Zuhause habe ich mir dann den Arm angesehen und ganz ehrlich, ich will nicht wissen, wie das ausgegangen wäre, wenn ich keine Jacke angehabt hätte.

 

Heute, einen Tag später, schmerzt der Arm zwar immer noch, aber es ist zum Aushalten. Aber trotzdem, etwas mehr Rücksicht von Autofahrern wäre ja schon schön, aber ich glaube dieses Thema werden wir nie in den Griff bekommen – Schade.

Trotzdem, schöne 26 km gelaufen, das Wetter hat gepasst, leider natürlich die Umstände in der jetzigen Zeit nicht, aber auch das werden wir überleben.

Stay home – und wenn ihr trotzdem raus müsst oder wollt, Abstand halten und bleibt gesund.

Laufmeister – Immer schön laufen lassen!

Strecke: 26 km; Zeit: 2:19:02; Pace: 5:21;

Lauf 04.04.2020

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