Harte Einheiten diese Woche

Diese Woche hat es in sich. Seit Montag absolviert mein Großer sein Schüler-Praktikum in der Universitätsklinik in Bonn auf dem Venusberg und ich bringe ihn dort Morgens hin. Das bedeutet allerdings, um 5:30 klingelt der Wecker. Normalerweise habe ich ja echt nichts gegen frühes aufstehen, aber das ist doch schon verdammt früh. Ich glaube, er freut sich auch schon auf das Wochenende 😉

Aber auch der Trainingsplan verlangt einiges von mir. Am Montag gab es einen 15 Kilometer Tempowechsel lauf. Eigentlich sollten es 18 km sein, aber ich musste dann noch den zweiten Sohn vom Training abholen, daher die leichte Verkürzung. Vom Tempo her sollten es die Wechsel zwischen 4:24 und 4:54 sein. Allerdings waren die Zeiten im Schnitt etwas schneller, dafür insgesamt ja etwas kürzer.

Zwischenzeiten Tempowechsel

Mein Zeitgefühl war an diesem Tag nicht so wirklich ausgeprägt, lag wahrscheinlich auch an der Kälte.

Am Mittwoch dann die nächste Einheit: 4 x 4000 in 4:25 je Kilometer. Bei dieser Einheit habe ich mir eigentlich keine großen Gedanken gemacht. Aber schon am Ende der ersten 4 Kilometer wurde mir bewusst, das wird doch ein wenig härter. Diese bin ich in einem 4:20 Schnitt gelaufen, aber noch fühlte ich mich gut. Die nächsten 4 Kilometer nach einem verdammt kurzen Trab von 400 m liefen dann sogar noch etwas schneller, der Schnitt 4:19. Aber jetzt musste ich schon die ersten 100 Meter gehen.

Lauf 20.01.16

Mit dem dritten Abschnitt habe ich dann versucht, mich am Anfang an die Zeitvorgabe von 4:25 genau zu halten, die Beine wurden schwerer, aber es gelang mir ganz gut. Dann setzte auch noch leichter Regen ein, der auf dem gefrorenen Boden lustige Glitzerpunkte hinterließ. Nach einem 4:22 Schnitt mussten es diesmal schon 200 m Gehen sein, der Regen hatte zum Glück schon wieder aufgehört, aber trotzdem lief ich gerade in den Kurven etwas vorsichtiger. Ich kann mich noch sehr gut an einen Sturz erinnern, bei dem ich in einer Kurve auf Eis weggerutscht bin und mit dem Kopf und dem Becken auf den Asphalt geschlagen bin.

Abschnitt vier wollte dann einfach nicht enden. Die ersten zwei Kilometer gingen noch ganz ordentlich, aber dann blickte ich nur noch auf die Uhr, wie lange noch, wann hat das endlich ein Ende. Das Tempo konnte ich ganz gut halten, aber sonderlich viel schneller war jetzt nicht mehr drin. Dann endlich kündigte die Uhr die letzten Meter an. Puh, geschafft, im Schnitt wieder 4:22, jetzt noch ein wenig den Rest austraben und dann völlig fertig aber glücklich über das Ergebnis zu Hause ankommen.

Strecke: 17,48 km; Zeit: 1:18:05; Pace 4:28; Puls: 167/178; Trittfrequenz: 172/180; Schuhe: Mizuno Wave Aero 9

Laufmeister – Immer schön laufen lassen!

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