Intervalle bei Hochsommertemperaturen

Gestern ging es wieder nach Siegburg ins Station zum LAZ. Das Thermometer zeigte 29 Grad an, na das kann ein Spaß werden. Zuerst ging es vom Stadion in den Wald, dort herrschten relativ angenehme Temperaturen. Lockere 4,4 km, aber wegen mir hätten wir es dabei belassen können. Aber da hatte unsere Trainerin andere Vorstellungen. Im Stadion ging es dann noch an drei Steigerungsläufe über 100 m bis zum Sprint und dann ans eigentliche Training. Auf dem Programm standen dann 5 x 1000 m mit 400 m Trab und im Anschluss noch einmal 5 x 200 m mit 200 m Trab.

Die Zeitvorgabe: 3:45 für die 1000 m. Obwohl wir eigentlich alle nicht so die richtige Motivation hatten, ging es dann doch los, schließlich sind wir ja genau deshalb da. Der erste Kilometer ging ja noch recht locker, zum Schluss haben wir sogar noch ein wenig Tempo raus genommen und hatten eine 3:41 auf der Uhr stehen. Die ersten 100 m dann erst mal gehen und dann locker wieder lostraben. Aber wie schnell doch 400 m vorbei sein können. >:-( Dann ging es auch schon wieder los – 3:42, jetzt spürte ich das erste Mal meine Oberschenkel, ob das noch vom Horremer Abendlauf kam? Allerdings hatte ich mich bis auf einen ganz lockeren 12 km Morgens-zum-Bäcker-Lauf am Sonntag am Montag geschont, trotzdem fühlten sich die Beine nicht so richtig locker an. Ich denke, es lag einfach an den ordentlichen schönen Sommertemperaturen. Wollen wir uns mal nicht beschweren. Endlich ist der Sommer so richtig da – und das ist gut so! Jetzt hatte ich das Gefühl, dass das Ende der 400 m immer schneller erreicht war, aber alles jammern hilft nicht, weiter geht es. Die nächsten 1000 m wieder in 3:41, darauf folgte eine 3:40 und zum Schluss dann nur noch eine 3:42 :crazy: Das war schon mal nicht schlecht, aber auch schon ganz schön hart.

Direkt im Anschluss ging es zum Start der 5 x 200 m. Hört sich ja eigentlich recht einfach an, aber nicht, wenn man volles Tempo laufen soll und vorher sich schon bei den Intervallen fast verausgabt hat. Wenn ich alleine trainiert hätte, dann hätte ich jetzt sicherlich aufgehört und wäre locker nach Hause gelaufen. Und so ist das Ganze bei mir ausgegangen:

1. 200 m – 36 Sek.
2. 200 m – 35 Sek.
3. 200 m – 35 Sek.
4. 200 m – 35 Sek.
5. 200 m – 36 Sek.

Danach war ich erst einmal nicht mehr ansprechbar. Das war absolut die Grenze. Aber man fühlt sich nach einer gewissen Zeit, wenn man sich dann ein wenig erholt hat, absolut „glücklich“. Danach ging es noch einmal fünf Runden zum Auslaufen.

So stelle ich mir Training vor – auspowern und trotzdem hinterher völlig zufrieden ;D – das mache ich gerne weiter und mit der Truppe hat man auch ordentlich Spaß und auch Herausforderung.

Laufmeister – Immer schön laufen lassen!

http://connect.garmin.com:80/activity/embed/344108643

Ein Kommentar

  1. Ein Marathon oder Halbmarathon mit zu laufen würde mich auch mal interessieren. Was für ein erstes Ziel oder Ziele würdest du einem Anfänger empfehlen. Mit Welcher Streckenlänge oder Geschwindigkeit sollte man anfangen?
    Danke schonmal!
    Gruß Patrick

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