Muttertag und Hagel beim HM um den Otto Maigler See

Wie jedes Jahr an Muttertag, geht es nach Hürth zum dortigen Halbmarathon rund um den Otto Maigler See. Dieser Lauf ist einfach nur zu empfehlen. Super organisiert, eine tolle Strecke die es aber auch in sich hat und wie immer viele bekannte Gesichter. Bisher gab es hier fast ausschließlich gutes Wetter, manchmal sogar etwas zu gut, aber an diesem Muttertag gab es ein richtiges Aprilwetter. Kurz vor dem Start schon den ersten fetten Regenguss, schon mal ein kleiner Vorgeschmack, auf was wir uns noch so einstellen sollten. Dann kam auch schon die Sonne wieder raus und der Himmel zeigte sein schönstes blau.

Den Start habe ich irgendwie etwas vertrödelt, aber um ganz ehrlich zu sein, ich hatte tatsächlich ein wenig Schiss, das mir das Missgeschick von Düsseldorf schon wieder passiert. Das hat sich doch ordentlich in mein Hirn gebrannt. Vielleicht auch deshalb, weil ich immer noch ein wenig Probleme mit meinem linken Knie habe. Immer mal wieder schmerzt die Kniescheibe recht ordentlich. Nach zweit Runden im Stadion von Hürth geht es dann raus in Richtung Otto Maigler See. Schon nach kurzer Zeit hat sich das Feld vorne recht weit auseinander gezogen und nach gut 2 Kilometern hatte ich eine gute Truppe um die spätere Siegerin bei den Frauen Martina Schwanke, Harald Petschellies und Guido Berg gefunden. So liefen wir immer schön Zeiten so um die 4:05, mal was schneller, mal ein wenig langsamer. Und dann kam, was kommen musste, der Himmel tat sich auf und es begann zu regnen und zu hageln. Regen finde ich ja schon blöd, aber Hagel muss nun echt nicht sein. Die Hagelkörner waren wie kleine Nadelstiche auf der Haut und bei Temperaturen von gefühlten 7 Grad macht das nicht wirklich richtig Spaß. Bei Kilometer 16 hat Harald dann das Tempo angezogen und ich habe dann versucht, ihm zu folgen. Dies war aber an diesem Tag leider nicht möglich und so musste ich ihn ziehen lassen, konnte aber noch insgesamt 3 Läufer einsammeln und finishte diesen Halbmarathon in einer Zeit von 1:26:08 was für mich ein neuer Streckenrekord bedeutet. Insgesamt belegte ich damit den 18. Rang und in der AK dann den undankbaren 4. Platz. Da aber sowieso nur die 1. in der AK geehrt wurden, war es dann auch egal 😉

Insgesamt bin ich eigentlich sehr zufrieden damit und jetzt klingt so langsam die erste Wettkampf Saison aus. Hier und da vielleicht noch einen 5er oder 10er, aber vorrangig heißt es erst mal sehen, dass das Knie wieder richtig in Ordnung kommt.

Zu meiner Mama bin ich dann natürlich auch noch gefahren und habe ihr eine selbst gebastelte Blume mit gebracht 😉

Urkunde Hürth 2013

Strecke Hürth HMHöhenprofil HM Hürth

Strecke: 21,1 km; Zeit: 1:26:08; Pace: 4:05; Puls: nicht gemessen;

Laufmeister – Immer schön laufen lassen!

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