17 km Formeldauerlauf – Generalprobe

Montag gab es dann noch den Abschluss des Trainingsexperiments in Form eines Generalproben Lauf. Auf dem Plan standen 16 Kilometer in den bisher geforderte 3:50, aber auf keinen Fall schneller….

Ich war mir eigentlich gar nicht sicher, ob ich überhaupt einen Kilometer annähernd so schnell laufen kann. Schließlich lag zwischen dem Wettkampf am Samstag und Montag gerade mal ein Ruhetag, aber so einfach gebe ich ja nicht auf. Nach dem Wettkampf hatte ich mein RecoverMax zur besseren und schnelleren Regeneration genommen, zusätzlich dann noch vor dem Start zu dieser Generalprobe noch zwei Viper Active Gel genommen, jetzt konnte nichts mehr schiefgehen.

Ich bin direkt von der Arbeit kurz nach Hause, Klamotten an und dann los, es wird schließlich mittlerweile doch recht schnell dunkel. Einen Kilometer einlaufen und dann Gas geben. Ein wenig spürte ich den Wettkampf schon noch, aber ich hatte es mir viel schlimmer vorgestellt. Da fühlten sich die Beine am Samstag wesentlich schlimmer an beim Start.

Es ging tatsächlich erstaunlich gut, ich hatte nur ein wenig bedenken, ob ich wirklich versuchen sollte, an die 3:50 ran zu kommen. Immerhin hatte ich dieses Tempo bisher nur selten im Training geschafft, dafür allerdings teilweise in den Wettkämpfen. Die ersten beiden Kilometer lief ich in 3:54 und 3:55, so konnte es weitergehen. Nach einer 4:01 ging es dann besser: 3:50, 3:54, 3:58 und 3:55. Das sollte erst einmal reichen. Jetzt spürte ich schon, dass erst ein Ruhetag dazwischen lag. Ein ruhigen Kilometer mit 5:29 und dann wollte ich zumindest noch 4 dranhängen, aber „nur“ in einem 4:00 Schnitt. Das ging auch ganz ordentlich, aber mehr war dann auch nicht mehr drin. Die letzten zwei Kilometer dann zum Auslaufen und da musste ich schon echt kämpfen.

Frage natürlich jetzt: Ist diese Generalprobe gelungen oder nicht? Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden. Selbst wenn es am Sonntag nicht ganz so hin kommt, mit einer neuen Bestzeit auf der Halbmarathon Strecke, das was ich in den letzten Wochen so erlebt habe, auch mit den Steigerungen auf der 10 km Strecke, das ist schon fast mehr, als ich mir erhofft hatte. Deshalb ziehe ich jetzt schon ein sehr positives Fazit und es zeigt ja dann doch, wenn man sich quält, kann man auch noch Steigerungen schaffen – auch in meinem Alter – vielleicht sogar, wenn man noch älter ist! Vorausgesetzt natürlich, man bleibt von Verletzungen verschont.

Strecke: 17,15 km; Zeit: 1:15:25; Pace: 4:24; Puls:164/180

Laufmeister – Immer schön laufen lassen!

http://connect.garmin.com:80/activity/embed/223932032

Ein Kommentar

  1. Hallo Kay,

    Generalprobe hin oder her – Du hast das Programm mustergültig durchgezogen! Und es war ja nun wirklich kein Pappenstiel! Den verdienten Lohn konntest Du ja mit dem Bedburger 10er einfahren. Da hat die Pace doch voll gepaßt.

    Ich denke am Sonntag wird mit Sicherheit die nächste Knallerzeit rauskommen. Laufe übrigens auch den HM mit. Werde mich dann mal an Dich dran hängen. ;-D

    Grüße aus Köln!
    Mario

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