Längere Trainingszyklen

Auf den Seiten von Runnersworld.de habe ich letzte Woche, wo es mir nicht wirklich gut ging einen Artikel gefunden, das man sich ruhig mal von dem 7-Tage-Trainingszyklus lösen und einen längeren ausprobieren sollte. Hierdurch soll man mehr Ruhe spüren, aber auch mehr Energie bekommen. Klingt irgendwie logisch, die Frage ist natürlich, die sich mir stellt, geht dabei aber nicht Spritzigkeit verloren.

Durch die Verteilung der anspruchsvollen Einheiten (Intervalle, Lange Läufe, Tempoläufe) auf einen längeren Zyklus, dazwischen mehr ruhige Dauerläufe, hat der Körper mehr Zeit, die zu Regenerieren und wieder Kraft zu tanken. Gerade in meinem Alter wird das immer wichtiger 😉

Dieser Artikel hat mich dazu gebracht, mal intensiver darüber nachzudenken und je mehr ich das getan habe, umso besser fand ich diesen Vorschlag. Wie es der Zufall nun mal so will, habe ich beim Vicsystem ja auch die Möglichkeit, den Trainingszyklus anzupassen. Das habe ich dann auch gleich mal getan und das Ergebnis des neuen Trainingsplans sieht so aus:

Trainingszyklus Vicsystem

Die Einheiten der ruhigen Dauerläufe werden zwar insgesamt etwas länger, aber das finde ich jetzt auch nicht wirklich dramatisch. Ich bin gespannt, ob das wirklich was bringt, muss mich aber natürlich erst daran gewöhnen, die ruhigen Dauerläufe auch wirklich ruhig zu laufen. U-(

Laufmeister – immer schön lauen lassen

6 Kommentare

  1. Hallo Kay,
    also ich habe mich vor längerem auch schon einmal damit beschäftigt und fand es nicht so verkehrt. Ich hatte eher den Ansatz von 10 statt 7 Tagen. Was mich bisher davon abgehalten hat das zu probieren, ist eigentlich das Zeit für den Langen Lauf bis zu 2,5h – 3h meist nur am Wochenende bleibt und schon ist man schnell wieder im Wochenrhytmus. Aber ganz beiseite geschoben habe ich das Thema noch nicht.

    VG
    Gretel

  2. Ich konnte mich auch noch nicht dazu entschließen, den Rhythmus zu ändern, weil ich, wie Gretel die langen Läufe am Wochenende absolvieren wollte. Da ich ja nun aber nicht mehr so lang laufen werde bzw. Schwimmen und Radeln mit ins Programm nehmen muss, werde ich mich nun auch umstellen. Deshalb schön, dass du das Thema mal wieder angesprochen und mir ins Gedächtnis geholt hast.

  3. Ich denke, für einen optimalen Formaufbau sind diese üblichen Wochenrhythmen unerheblich. Vielmehr geht es doch einfach nur um die richtige und gezielte Reizsetzung.

    Zudem finde ich es wichtig, immer wieder auch in sich „hineinzuhören“ und zu beurteilen, ob das geplante Training auch wirklich ordentlich durchgezogen werden kann. Was spricht dagegen, nach einem langen und vielleicht doch etwas forderndem Lauf vom Samstag, die nächstgeplante Tempoeinheit von Montag auf Dienstag zu verschieben. Dann lieber Dienstag wieder frisch und fit auf die Strecke, als Montag lustlos und halbherzig irgendwas runterzureißen.

    Grüße aus Köln!
    Mario

    Allerdings „zwingt“ uns ja unser familiärer und beruflicher Alltag i.d.R. das Wochenende für den langen Lauf zu nutzen. Wobei man gerade bei einer HM-Vorbereitung die langen Läufe, welche sich ja meist „nur“ um die 20km bewegen, mal an einem Montag- oder Mittwochabend absolvieren kann. Klappt bei mir ganz gut.

  4. Hallo Kay
    Trainingsintensität ist wohl das Stichwort. Die Zyklusdauer spielt in meinen Augen eine nicht so grosse Rolle. Wenn die einzelnen Trainings nicht zu intensiv gelaufen werden, dann kann man Jahrein Jahraus im 7 Tage Zyklus trainieren. Ich bin der gleichen Meinung wie Supermario72, allerdings haben mich viele Erkältungen und Trainingsrückschläge zu dieser Einsicht gebracht. Auch ich bin Vicsystem Kunde und finde es recht gut, allerdings habe ich mich damit überfordert und zwar aus dem Grund, weil ich die intensiven Trainings meist schneller und intensiver gelaufen bin als gefordert wurde und da das Vicsystem von sich aus schon recht intensiv ist, ist die Gefahr gross, dass man eben zuviel macht. Darum, lieber ein paar Sekunden langsamer pro Kilometer und dann ist man für das nächste Training wieder frisch.

    Liebe Grüsse, Hugo

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