Berlin Marathon das Drum und Dran

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Vielen Dank an Alle, die mir die Daumen gedrückt hatten und die aufbauenden Worte nach meinem ersten Bericht. Mittlerweile sind schon wieder einige Wochen ins Land gezogen, ich hatte eine kurze Blogpause eingelegt, was aber nichts mit dem Marathon zu tun hatte. Zum Herbst hin habe ich beruflich immer sehr viel um die Ohren und die Familie wollte nach der ganzen Vorbereitung auch mal wieder was von Ihrem Papa/Mann haben. Manchmal geht die Familie vor. Nun aber zu meinem zweiten Bericht zum Berlin Marathon.

Es soll hier um das Drum und Dran gehen, ob denn eine so große Veranstaltung für mich eigentlich Sinn macht, oder nicht. Was mir ja schon bei der Planung zu diesem Großereignis negativ aufgefallen ist, dass ich ja schon im März planen musste. Es ist schade, dass man sich nicht spontan dazu entscheiden kann. Sicherlich ist es die größte Veranstaltung in Deutschland und es kommen unendlich viele Sportler aus anderen Nationen, es ist aber für mein Empfinden eine viel zu lange Vorlaufzeit nötig. Vielleicht sollte man die Möglichkeit der Anmeldung nicht schon jetzt starten, sondern erst im Mai oder Juni. Ausgebucht wird er sicherlich auch dann sein. Das Konzept, welches nun praktiziert wird, das das Startgeld sich erhöht, je mehr Teilnehmer sich anmelden, finde ich doch sehr fragwürdig und dann am Ende einen Preis von 100 Euro, finde ich einfach viel zu teuer.

Auch sollten die Veranstalter die Lage und die Möglichkeit der Abholung der Startunterlagen überdenken. Erstens musste man in die letzte Halle in den hintersten Winkel, zweitens ist der Platz dort viel zu eng. Ich habe über eine Stunde gebraucht, bis ich die Unterlagen in der Hand hatte. Bei anderen Veranstaltungen, die ich bisher besucht habe, ging das wesentlich schneller.
Noch ein Punkt, der mir ein wenig gegen den Strich ging: der Zielbereich ist zu unübersichtlich. Mir ist auch klar, dass 40.000 Leute Platz brauchen, aber die Wege waren für meinen Geschmack zu lang und die Beschilderung nicht ausreichend. Wenn ich den Plan vorher richtig auswendig gelernt hätte, dann hätte ich mich zurecht gefunden, aber so musste ich doch alles suchen.

Ansonsten habe ich nichts zu meckern 😉 (bis auf das Wetter). Berlin ist eine sehr schöne Stadt, die Zuschauer waren top, die Verpflegung an der Strecke perfekt organisiert. Es hat schon sehr viel Spaß gemacht, dort zu laufen, ein wirkliches Erlebnis.

Zufällig hatte ich mir auch noch das Hotel ausgewählt, in dem die ganzen SpitzenläuferInnen untergebracht waren. So konnte man sehen, dass die Afrikanischen Wunderläufer morgens beim Frühstück vor dem Rennen genauso verpennt aussehen, wie Otto-Normal-Läufer und Sabrina Mockenhaupt sich am Abend zuvor an der Rezeption den Weg zu einem Italienischen Restaurant erklären ließ. Alles völlig normal. Morgens sind wir dann auch gemeinsam mit den Spitzenläufern zum Start gegangen, dass nenne ich mal „Volksnah“.

Es war ein sehr schönes Wochenende, auch wenn die Zielzeit nicht ganz meinen Wünschen entsprochen hat. Ich denke, ich werde wieder kommen, auch wenn mir die Veranstaltung eigentlich zu groß ist. Angemeldet bin ich schon 88| , aber soweit kann ich noch nicht planen und vielleicht verschenke ich dann nächstes Jahr einen Startplatz für Berlin hier.

Laufmeister – immer schön laufen lassen.

4 Kommentare

  1. Er kann es nicht lassen – reizt ja schon irgendwie, gelle?

    Mit Mocki bin ich übrigens in diesem Jahr schon 2 Km gelaufen – in Bonn, sie lief aus und ich mit Soulrunner den Marathon, nachdem, ach das weißt du ja bereits, warst ja auch dort ;-)!!!

    Berlin ist einfach eine Reise wert, ohne Zweifel!

    Herzliche Grüße,
    Steffen

  2. Hey, ich will doch sehr hoffen, dass wir uns nächstes Jahr in Berlin treffen werden! Kannst Du mir mal sagen, wie das Hotel hieß? Hört sich ja spannend an und ich denke, eine solche Atmosphäre ist sicherlich motivierend 🙂

    1. Hi Eddy,

      vielleicht treffen wir uns ja auch schon vorher.

      Das Hotel war das Maritim in der Stauffenbergstraße, es gibt wohl zwei in Berlin. Ist zwar nicht ganz günstig, aber man ist doch recht Zentral.

      LG Kay

  3. So und so einen ausführlichen kritischen Bericht hätte ich dann jetzt gern noch über Köln. 😀

    Schön, Dich wieder zu lesen und. Familie, Job und Laufen gehen immer vor Hobbies wie Bloggen. 😉

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