HM Bonn – Schöner Trainingswettkampf für zwei Begleiter

So schön kann auch mal ein Traingslauf (Wettkampf) sein. Obwohl der Wecker um 6 Uhr für einen Sonntag doch recht früh war, freute ich mich auf diesen Lauf. Immerhin wollte ich ja unbedingt die Runningfreaks und den Soulrunner treffen. In Bonn angekommen, habe ich direkt Ausschau gehalten nach bekannten Gesichtern, was natürlich bei der Masse Menschen recht schwierig ist. Nachdem ich einen weiter Treffpunkt mit dem Laufcampus auch nicht gefunden hatte, wollte ich mich umziehen, als ich Steffen in der Masse sah. Einmal kurz auf die Schulter getippt, und Hallo gesagt, Foto gemacht und dann war die Begegnung auch schon wieder vorbei. Ich hatte den Eindruck, Steffen und Marco waren ein wenig aufgeregt wegen des Vorhabens, den Halben und danach direkt den ganzen Marathon zu laufen. Einzige Schwierigkeit war, sie mussten in einer Zeit von unter 1:40 ins Ziel kommen. Das passte mir ja ganz gut in meine Zielzeiten und daher wollte ich die beiden begleiten.

Beim Warmlaufen habe ich dann auch noch Andreas Butz vom Laufcampus getroffen und mich dann in den schwarzen Block einsortiert. Die Stimmung war prächtig und dieses kribbeln kurz vor dem Start, man kann es förmlich in der Luft spüren. Aber von den anderen Beiden war nichts zu sehen. Da sie wahrscheinlich von weit vorne starten werden, habe ich mit verhaltenem Tempo die Beiden gesucht und nach ca. 4 km konnte ich sie dann auch schon vor mir ausmachen. Habe dann einen kurzen Zwischenspurt eingelegt und so sind wir dann zusammen diesen HM gelaufen. Es war ein sehr unterhaltsamer Lauf und die Beiden sind wirklich verrückt! Dies meine ich natürlich nicht böse! Zwischendurch haben wir Fotos gemacht, uns über dies und das unterhalten, einfach ein lockerer Lauf.

Ein bisschen war ich aber von den Zuschauern enttäuscht, es war an der Strecke meiner Meinung nach schon mal voller und die Stimmung war auch schon mal besser. Dies hat aber uns den Spaß an diesem Lauf nicht geschadet und so sind wir die Kilometer locker gelaufen. Ob ich allerdings danach noch einen Marathon hätte dran hängen wollen, ich glaube nicht, zumal die Temperaturen immer höher wurden und der helle Planet von oben recht kräftig schien. Nach 1:37:45 war ich dann im Ziel und die beiden haben sich dann direkt kurz noch ein Erdinger reingezogen und schon konnte man den Countdown für den Marathonstart hören.

Mit meiner Zeit war ich völlig zufrieden, hatte mich nicht wirklich verausgabt. Allerdings hatte ich leichte Schmerzen in der linken Achillessehne, hoffe aber, dass das bis Sonntag weg ist. Diese Woche gibt es nur noch einen kurzen Lauf bis max. 10 km am Mittwoch, ansonsten Kräfte sammeln und schonen.

http://connect.garmin.com:80/activity/embed/31364289

Bonn HM 2010

Steffen hat den Marathon dann tatsächlich auch geschafft, Marco musste leider wegen Krämpfen nach 30 km aufgeben. Aber was die Beiden geleistet haben, ist für mich Wahnsinn, meinen absoluten Respekt. Glückwunsch Euch nochmals. Ich würde mich freuen, wenn wir nochmals irgendwo zusammen laufen können.

Laufmeister – immer schön laufen lassen

2 Kommentare

  1. Lieber Kay,

    es hat mich wahnsinnig gefreut Dich endlich mal persönlich kennen zu lernen. Einziges Problem: Viel zu wenig Zeit zum Quatschen! Mensch was hätte es noch Themen gegeben. Du bist echt ein ganz feiner Kerl und es hat riesigen Spaß gemacht mit Dir gemeinsam fast den ganzen Halben zu laufen.

    Und noch was, ja, ein kleines bisschen verrückt sind wir schon, Freaks eben ;-).

    Ich hoffe Deine Sehne bessert sich wieder bis Düsseldorf, Deinem großen Lauf, für den ich Dir schon jetzt alles nur erdenklich Gute wünsche.

    Und glaube mir, auch Du wärst locker in der Lage zumindest einen 50er zu laufen, Du weißt ja, nicht die Distanz, nur das Tempo macht Dich kaputt.

    Keep on running lieber Kay, und hau rein in Düsseldorf, zeig der 3-Stundenmarke die kalte Schulter,
    Steffen

    P.S: Nochmals herzlichen Dank, vor allem, dass Du so wahnsinnig nett warst auf uns zu warten und in der ersten Runde des Marathon noch geknipst hast!

  2. Ihr solltet das nächste Mal vermutlich einen ganzen Marathon und möglichst noch einen zweiten hinterher gemeinsam laufen, damit ihr genügend Zeit zum Reden habt *lach*

    Also, so bei einem Wettkampf, wenn auch nur zum Training, sich ständig zu unterhalten, das finde ich auch schon verrückt 😉

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