Normaler Dauerlauf – wirklich ganz Normal

Es gibt zu diesem Lauf eigentlich gar nichts zu berichten. Wirklich mal an die Vorgaben (fast) gehalten, ein wenig Regen gab es auch schon wieder. Was ich aber schon klasse finde, 15 km sind bei meinem derzeitigen Zustand völlig normal und ohne große Anstrengungen zu bewältigen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da war ich froh, wenn ich 10 km ohne Probleme bewältigen konnte. Ich habe tatsächlich gestern Abend auch mal darüber nachgedacht, ob ich nicht doch mal einen Ultra-Lauf bzw. mehr als einen Marathon machen soll. Soweit ist es schon gekommen. Bisher habe ich immer gesagt, Marathon reicht mir. Mein Ziel ist ja weiterhin immer noch, die 42 km unter 3 Stunden zu schaffen, aber ich werde nicht jünger.

Strecke: 15,05; Zeit: 01:20:43; Puls: 144; Pace: 5:21

Laufmeister – immer schön laufen lassen

Vic 07.12.2009

3 Kommentare

  1. Na, das hört sich doch easy an…wobei Du Dir natürlich mit Ultras das Tempo etwas kaputt machst – Umfänge und Tempo geht in den seltensten Fällen gut.

  2. Hi Kay,
    na was lesen denn da meine entzückten Augen? Also Dich bei einem Ultra zu treffen, das wäre ja echt der Hammer!!!! Glaube mir, Ultras sind gar nicht viel härter als Marathon, was ist eigentlich Marathon? Irgend jemand hat DIESE Distanz halt mal benannt, na und? Hätte er ja auch für 65,345 Km definieren können, oder? Du schreibst ja selbst „15 Km machen Dir nichts mehr aus“, genau so gibt es einen Trainingslevel, da kannst Du problemlos einen Marathon laufen. Zwar nicht in Bestzeit, ist klar, aber immerhin. Also ich bin seit etwa einem Jahr in der Lage jederzeit einen unter 4 Stunden zu laufen, ohne danach Muskelkater o.a. zu bekommen. Selbst ein 50er geht spurlos an mir vorüber, alles nur gewöhnungssache. Aaaaber, glaube mir, es macht rieeesssseeeeennn Spaß! Die ganze Atmosphäre ist bei solchen Läufen schon anders, viel weniger Starter, keine unvernünftigen, die wissen alle was sie drauf haben. Die Events sind viel familiärer, klar, bei weniger Startern. Und, mit der Zeit kennt man sich. Keiner muss dem Anderen was beweisen, jeder der die gelaufene Distanz geschafft hat ist ein Sieger. Und noch etwas habe ich festgestellt: Nicht die Distanz, nein, NUR das Tempo macht Dich kaputt. Nach meinem 100er ging es mir besser als nach meinem Marathonlauf mit Bestzeit (nur 3:18).
    Ein weiterer Punkt: Du musst Dich noch besser kennen, genau wissen, was Du während eines solchen Laufes, sofern er weiter als 50 Km geht, essen und trinken kannst, wann und in welchen Mengen, wann es besser für Dich ist das Tempo heraus zu nehmen usw. Du lernst Dich so zu sagen neu kennen. Auch mit Schmerzen musst Du lernen umzugehen, sie zu akzeptieren und entsprechend vorbereitet darauf zu reagieren. Ach, frag mal Margitta, die kann Dir noch viel mehr darüber schreiben.

    Aber mach mal, ist eine riesen Erfahrung, und eines kann ich Dir jetzt schon sagen, einmal Ultra, immer Ultra! Das macht süchtig, sich immer wieder selbst zu besiegen, stärker zu sein als die Distanz, die Kraftlosigkeit und der Schmerz, Du wirst weiter wachsen, gaaanz bestimmt.
    Und dann machst Du es wie Melanie und ich, die Marathons sind „nur“ noch Trainingsläufe….

    Denk mal drüber nach….

    Ganz liebe Grüße, ich freue mich schon wieder in Deine Gegend zu kommen,
    Steffen

  3. um mich nochmals dazu zu melden:
    ich unterschreib das von Steffen sofort!
    – das schöne am „langsameren“ Ultralauf ist auch, dass man viel mehr mitbekommt von Strecke, Publikum etc.

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