Training: LongJog 165 Min mit 3 km Endbeschleunigung

Super Wetter heute am Samstag, allerdings der Terminkalender so voll, dass diese Einheit heute pünktlichst um 8.00 Uhr starten musste. Mein Schlafproblem hat sich leider immer noch nicht gebessert. Und so war ich mal wieder deutlich vor dem Wecker wach und konnte in Ruhe frühstücken und alles vorbereiten.
Ich muss schon sagen, dass ich ein wenig Angst vor dieser Einheit hatte. 165 Minuten laufen und dabei nach 135 Minuten das Tempo für 3 km auf 4:06 schrauben. Nach meiner Berechnung müsste ich zu diesem Zeitpunkt bei ca. km 25-26 sein. Aber ok, ich wollte es versuchen. Und so bin locker los gelaufen und es ging wirklich richtig gut. Die beiden langsamen Einheiten in der Woche waren echt gut. Die Temperaturen waren an diesem Morgen zwar recht frisch, aber mit der Zeit wurde es immer angenehmer. Im Hinterkopf hatte ich aber immer wieder diese 3 km und als es dann so langsam an die 2:15 Std. Laufzeit ging, wurde ich immer nervöser und der Puls ging immer höher, obwohl ich sogar versucht habe, das Tempo zu reduzieren! Keine Chance, ich glaube, ich hatte irgendwie Angst. Und dann ging es los, erstaunlicher Weise klappte das viel besser als ich gedacht hatte, zumindest die ersten beiden km. Aber der dritte war echt hart, konnte das Tempo aber sogar noch leicht steigern. Man muss schon etwas bekloppt sein, oder? Und dann endlich, geschafft! Mir war zwar ziemlich übel, aber doch stolz, diese Einheit bis hierhin geschafft zu haben. Die letzten 20 Minuten waren dann nur noch zum Auslaufen gedacht. Fertig und glücklich zu Hause angekommen, ging dann der Stress los, Duschen, Essen und mit meinem Sohn direkt nach Leverkusen zum letzten Hockey-Turnier in dieser Sommersaison. Die Jungs haben sich super geschlagen, zwar das letzte Spiel gegen Aachen verloren, es hätte auch anders ausgehen können.

Strecke: 32,61 km; Zeit: 02:47:31; Puls: 155 / 182; Pace: 5:08

Laufmeister – immer schön laufen lassen

3 Kommentare

  1. Hej Kay-Uwe,

    welcher Trainingsplan ist denn das? Ich müsste unbedingt auch mal nach Trainingsplänen laufen, damit sich irgendwann mal wieder meine Grundgeschwindigkeit auf das frühere Niveau verbessert.
    Die „langen Kanten“ ließen mich so langsam werden …

    Auf jeden Fall war das eine klasse Leistung – ich wäre gerne dabei gewesen …

    Liebe Grüße aus der Bonner Ecke

    TOM

  2. Du denkst aus meiner Sicht einfach zuviel nach. Habe das selbe Problem, doch je beschäftigter ich bin um so weniger Zeit habe ich mit über Läufe Gedanken zu machen und meistens läuft es sich dann um so besser 🙂

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